Pädagogische Leitlinien/ Grundkonzept


Die Schule am Wald ist als Gemeinschaftsgrundschule in Wachtberg-Adendorf für die Kinder der Dörfer Adendorf, Fritzdorf, Arzdorf, Villip, Klein-Villip und Pech die Grundstufe des Bildungswesens. Nur einige Kinder aus Villip oder Pech werden in der Gemeinschaftsgrundschule angemeldet, da es ortsnahe Konfessionsschulen gibt.

Der Bildungs- und Erziehungsauftrag unserer Schule basiert auf den Richtlinien und Lehrplänen des Landes Nordrhein-Westfalen.

Nur im Zusammenwirken und ständigen gemeinsamen Bemühen von Eltern, Schülern und Lehrern möchten wir folgende in der Ausbildungsordnung für die Grundschule festgesetzten Ziele des Bildungsganges erreichen:

  • alle Schüler unter Berücksichtigung ihrer individuellen Voraussetzungen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung, in den sozialen Verhaltensweisen sowie in ihren musischen und praktischen Fähigkeiten umfassend zu fördern
  • grundlegende Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten in Inhalt und Form so zu vermitteln, dass sie den individuellen Lernmöglichkeiten und Erfahrungen der Kinder angepasst sind
  • durch fördernde und ermutigende Hilfe zu den systematischeren Formen des Lernens allmählich hinzuführen und damit die Grundlagen für die weitere Schullaufbahn zu schaffen
  • die Lernfreude der Schüler zu erhalten und zu fördern

Darüber hinaus ist es uns ein besonderes Anliegen, unsere Grundschule für die Kinder als Lern-, Lebens- und Erfahrungsraum zu gestalten, wo Erziehung zu

  • Selbstvertrauen als Basis für die zunehmende Selbständigkeit
  • Vertrauen in andere (Kinder und Erwachsene) und dem damit verbundenen Respekt vor der Subjektivität und Personalität des anderen mit entsprechender Toleranz
  • sozialem Handeln (Kooperationsbereitschaft, Gesprächsbereitschaft, konstruktivem Konfliktverhalten, Solidarität)
  • umweltbewusstem Handeln (mit den Besonderheiten der Heimatdörfer vertraut werden und dort mit dem Umweltschutz beginnen)

stattfindet, und damit die familiäre Erziehung unterstützen und ergänzen kann, besonders im Rahmen der OGS.

Dieses Grundkonzept soll unter dem besonderen Bezug auf den Heimatraum unserer Schüler und ihre unterschiedliche Herkunft auf die konkrete schulische Situation ausgeformt werden in vielen Aktivitäten und pädagogischen Handlungsfeldern, die sich um 3 Leitlinien gruppieren:

  1. Erziehender Unterricht
  2. Lernen und Leisten
  3. Schulleben

denn: nur die Einheit von Erziehung und Unterricht gewährleistet eine ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung,

denn: die Entwicklung der Fähigkeit und Bereitschaft, Leistungen zu erbringen – gefördert durch die Anerkennung erbrachter Leistungen und der Ermutigung zu neuer Anstrengung – lässt die Kinder Selbstvertrauen gewinnen und die Erfahrung machen, dass erfolgreiches Lernen an eigene Anstrengung gebunden ist,

denn: nur ein „pädagogisch gestaltetes Schulleben bietet vielfältige Lernsituationen, die Kopf, Herz und Hand der Kinder gleichermaßen ansprechen und in denen Arbeit und Spiel, Leistung und Freude, Unterricht und Erziehung, Leben und Schule nicht als unvereinbar erfahren werden." (Richtlinien von 1985)

Diesen Grundsätzen, die in der Formulierung aus dem Jahr 1987 übernommen wurden und nach wie vor Gültigkeit haben, folgen die genauen Zielsetzungen des Jahres 2005.